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FHC bleibt Spitzenreiter

Am vergangenen Samstag traf das FHC-Juniorteam auf die Frauen des SG ASC/VfV Spandau. Die Mannschaft fuhr mit gemischten Gefühlen nach Berlin.Einerseits mussten einige Ausfälle aufgrund von Verletzung und Krankheit verkraftet werden, sodass die Mannschaft nur mit zehn Spielerinnen antreten konnte. Zudem war der Gegner als Regionalliga-Absteiger noch vollkommen unbekannt in der Oberliga Ostsee-Spree.

Zur großen Verwunderung, wurde schon in den ersten Minuten klar, dass das Juniorteam die stärkere Mannschaft sein würde. Die Partie begannen die Spandauerinnen mit dem ersten Angriff, der ihnen leider misslang. Das erste Tor fiel in der 2. Minute für den FHC. Erst in der 6. Minute gelang den Berlinerinnen der erste Treffer zum 3:1.  Sie fanden nicht ins Spiel und fabrizierten zu viele Fehler im Abspiel und Zuspiel. Auch die gegebenen 7m-Chancen in der 8. Und 23. Minute wurden nicht genutzt. Dazu kam eine hervorragende Deckungsarbeit der Pietzsch-Schützling, die den Spandauer Frauen kaum erfolgreiche Abschlüsse zuließ. Aufgrund dessen nahm die Spandauer Trainerin Ines Herz in der 13. Minute eine Auszeit um ihre Mannschaft wach zu rütteln. Doch es nutzte leider nicht viel. Die Frankfurter Damen zogen weiter davon, sodass es in der 24. Minute 9:4 stand und man mit dem Ergebnis 11:5 in die Halbzeitpause ging.

Die zweite Spielhälfte begann ähnlich, die Spandauerinnen kamen kaum zum Torerfolg. Allerdings schlichen sich nun auch bei den Gästen aus Frankfurt immer mehr technische Fehler ein. Ein immer größer werdendes Problem wurde das sichere Platzieren des Balls im gegnerischen Tor. Viel zu oft landete er daneben, am Pfosten oder in den Händen der Torhüterin. Das brachte die Gastgeberinnen in Fahrt und ermöglichte ihnen einen 5-Tore-Lauf zum 16:10 (19. Minute).

Zehn Minuten vor Schluss wurde es doch noch spannend in der bis dahin eher unspektakulären Partie. Es gelang dem Frankfurter Juniorteam lediglich noch ein Tor zu erzielen (20. Minute, 17:10). Dann kamen nur noch die Gegner aus Spandau zum Zug. Trotz der soliden Abwehrleistung des FHC II gelangen den Spandauerinnen noch sechs Tore, davon drei 7m-Tore. Zum Abpfiff stand es 17:15, durch ein Foul in den letzten Sekunden erhielten die Gastgeberinnen noch einen Strafwurf zugesprochen. Dadurch gelang ihnen der Anschlusstreffer zum Endstand von 17:16.

Das magere Torergebnis ergibt sich aus der guten Deckungsarbeit aber vor allem durch die in der zweiten Halbzeit vergebenen Torchancen der Frankfurterinnen. Leider wurde aufgrund schlechter Chancenverwertung die Möglichkeit der Verbesserung des Torverhältnisses nicht genutzt aber immerhin wurden zwei Punkte mit nach Hause genommen und die Tabellenführung gesichert.

 

FHC-Juniorteam: Marei Schmidt, Anne Skrzypczak - Jessica Jander 4, Carolin Groke 2/1, Kathleen Haase 3, Lisa-Marie Preis 1/1, Jennifer Mieley 2, Annika Nega 2, Kristina Domann 1, Carol-Ann Blankenfeld, Trainer: Joachim Pietzsch Co-Trainer: Pierre Boldt, Siebenmeter: FHC 2/2, Spandau 6/4, Strafminuten: FHC 6 , Spandau 2